Open Hardware Summit 2026

Der Open Hardware Summit der OSHWA kam dieses Jahr nach Deutschland. Gastgeber war die TU Berlin. Für die Mitglieder von OSEG war dies eine Gelegenheit zahlreich teilzunehmen.

Hier erzählen euch Flo und Sigrid, was sie auf dem Open Hardware Summit erlebt haben. Jessicas Eindrücke haben wir in einen eigenen Beitrag verschoben.
Eine andere Zusammenfassung des Summits von hackster.io findet ihr hier.

Flo

Insgesamt wurden 4 Vorträge von und mit Mitgliedern des Vereins gestaltet.

Zusammen mit Victoria Wenzelmann und Susan Long stellte Timm die Maker Emergency Kits vor. Ein Ökosystem zur schnellen community-geführten Herstellung von kritischen Werkzeugen in Krisen.

Sara stellt die HILO Spinning Machine und die größere Idee hinter offener Garnproduktion und Forschung vor.

Holger und seine Team-Kollegen Thomas Weiß und János Adelsberger präsentierten den Caznic, einen State-of-the-Art Staubsauger, modular und hackable.

Sizou und Sigrid mit ihren Mitstreiterinnen (Yana, Linh, Phuong & Jessica) brachten ihre OSH-Menstruationstasse auf die Tagesordnung. Ein sehr augenöffnender Vortrag, welcher zum einen die Problematik von Einweg Menstruationsartikeln in den Industrieländern und zum anderen den fehlenden Zugang zu diesen Produkten in Entwicklungsländern und vor allem wiederverwendbare Alternativen in den Fokus rückt.

Neben den technischen und wissenschaftlichen Themen gab es auch Beiträge aus Kunst und Kultur.

Ich führte intensive Gespräche und knüpfte neue Kontakte.
U.a. mit Achim Haug, dem Gründer von AirGradient, Juraj Šuška, Iniator des Open Footwear Projekts oder Thomas Megel von OpenScan.

Sicherlich werden wir ein paar Gesichter zur OSH-Konferenz im Herbst in Halle wieder sehen.

Sigrid

Sculptural Soldering Workshop

Die zwei Tage waren intensiv. Ich habe mitgenommen: spannende Vorträge, super Workshops, tolle Inspirationen, viele gute und interessante Gespräche, hilfreiche Hinweise und Kontakte. Ein Workshop hat meinen Blick erweitert: Ich habe mir einen blinkenden Anhänger gelötet, meine erste Lötarbeit überhaupt. Jetzt sehe ich überall Formen, bei denen ich spontan Ideen habe, wie ich das in Objekte umsetzen kann.

Discussions: Manufacturing – Why manufacturing needs to change and become more open

Dieses Thema finde ich besonders relevant für OSH. Denn es gibt viele Ideen, aber wie macht man daraus Produkte und Firmen? In der Panel Diskussion ging es u.a. darum, dass in großen Fabriken alles vorgegeben ist, dass kleinere Hersteller jedoch flexibel sind, schnell neue Lösungen zu finden. Am besten in enger Zusammenarbeit mit anderen (lokalen) Produzenten und der Community. Menschen spielen dabei mit ihrem Wissen, ihrer Kreativität und Kooperationsfähigkeit die Hauptrolle. So können sogar Fähigkeiten wieder zurückgebracht werden, die durch die industrielle Fertigung verloren gegangen sind. Eine größere Vielfalt bei Formen des Manufacturing könnte entstehen. Matchmaking Plattformen sollten eingerichtet werden, damit Offenheit und Austausch, die typisch für OSH Firmen sind, als Hebel für schnellere Innovationen wirken können.

Beitrag erstellt 21

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Ähnliche Beiträge

Beginne damit, deinen Suchbegriff oben einzugeben und drücke Enter für die Suche. Drücke ESC, um abzubrechen.

Zurück nach oben