Buchempfehlung: “Die Welt reparieren”

Das kürzlich beim Transcript-Verlag erschienene Buch “Die Welt reparieren” ist eine wirklich empfehlenswerte Lektüre für Maker und Leute, die sich für Themen wie Offene Werkstätten, gemeinsames Selbermachen und OpenSource-Initiativen wie OpenSourceEcology interessieren.

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Es bietet dabei eine umfassende Übersicht an aktuellen Projekten und stellt diese im Praxisteil ausführlich vor. Ausserdem gibt es einen Theorieteil mit Artikeln bekannter Autoren wie Neil Gershenfeld (dem Begründer der FabLab-Bewegung), welche die Visionen und Gesellschaftlichen Auswirkungen solcher Projekte im sozio-ökonomischen Kontext und im Hinblick auf Nachhaltigkeit, Subsistenz und Ressourcenbasierte Wirtschaft analysieren.

Kleiner Tipp: Auf der Buchseite des Transcript-Verlages kann man oben rechts auf den OpenAccess-Button klicken und das Buch dann kostenlos als .pdf-Version herunterladen.

Wenn Ihr aber eine Hardcopy vorzieht oder z.B. noch ein schönes Weihnachtsgeschenk sucht, dann unterstützt Ihr durch den Kauf des Buches den Herausgeber “Die Anstiftung e.V.”, eine gemeinnützige Organisation, welche sich bereits durch viele gute Taten und Förderungen im Bereich “Offene Werkstätten” etc. ausgezeichnet hat.

Ab der Buch-Seite 224 (bzw. S. 228 im .pdf-Dokument) gibt es auch einen Artikel über OpenSourceEcology und die Aktivitäten von OSEG, wo u.a. auch zwei Projekte (Zink-Luft-Zelle, Solarbox) von uns ausführlich vorgestellt werden.

Am 28. November wird in Berlin dazu übrigens auch eine
Buchvorstellung veranstaltet, bei der wahrscheinlich auch jemand von OSEG teilnimmt.

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Workshop: Die Open Source Ecology – Blaupause einer Wirtschaft des 21. Jahrhunderts?

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Ein Vortrag von Thomas Mehwald über die heutige Situation der Wirtschaft und eine mögliche Alternative.

Datum: Dienstag, 8. November 2016 – 10:00 – 17:00

Stadt: Berlin

Adresse:

Bildungswerk Berlin der Heinrich-Böll-Stiftung
Sebastianstr. 21
10179 Berlin

Anmeldung unter: Tanya Lazova, lazova@bildungswerk-boell.de

Mehr Infos dazu hier.

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Open Source Ecology @ Stuttgart – 2. Live-Meeting

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Ort:Weltcafe Stuttgart (facebook wird das finden, ansonsten Charlottenplatz 17, Stuttgart)

Zeit: 9.8. 18:00

Infos:
Ein experimentelles Treffen, das vor allem einen erstmaliges Kennenlernen und menschlichen Austausch ermöglichen soll :), sowie eine zu besprechende Agenda und zum Potenzial analysieren für sinnvolle Zusammenarbeit, laufende und neue Projekte (auch (noch)nicht-OSE-Projekte) voranbringen ;), örtliche Veranstaltungen für Präsenz und mögliche folgende Treffen und Zusammenarbeit. In Sachen Nachhaltigkeit, Kreislaufwirtschaft, Commons, Technologie, Open Hardware, Open Everyhing.

Bei gutem Wetter im schattigen Innenhof
Anfahrt mit ÖPNV: http://www2.vvs.de/Download/Envmaps/vvs/uCharl.pdf

Parkplätze: http://www.parkopedia.de/parken/stuttgart_charlottenplatz_17

Folgender Ablauf steht auf dem Plan:

– Vorstellungsrunde – Motivation, Vorstellungen von und zu OSE, derzeitige Aktivität/Projekte
– Aktueller Stand OSE Germany (und Europa/USA) – wer, was, wie, wo, wann, warum? Struktur, Kommunikation, Werkzeuge
– Der Verein – Status, Finanzierungsideen, Raising Awareness (and Money) in der Region
– Das OpenEcoLab (Hauptquartier) in Blievenstorf – Status, Roadmap, Unterstützung, Roadtrip im Ende August, September 2016
– mögliche Kooperationen, Gemeinschaftsprojekte und Vorhaben in Stuttgart
– weitere Ideen?
– Ausklang

Wenn ihr noch Tipps und Anregungen habt – oder Kritik und Fragen, falls ihr nicht kommen könnt, gerne einen Kommentar hinterlassen!

https://opensourceecology.de/de

https://www.facebook.com/OSEGermany/

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OSEG auf der Maker Faire 2016 in Hannover

Hier noch mein Bericht von der Maker Faire 2016 in Hannover. Damit ist OSEG jetzt erfolgreich zum vierten mal (und damit seit Anbeginn) auf der Maker Faire in Hannover mit einem Messestand vertreten. Jedesmal werden es etwas mehr Projekte die wir dort zeigen, ich hab diesmal extra einen Tisch mehr bestellen müssen 😉

Der OSEG-Stand. Im Vordergrund der USB-Mikroskop-Slider und das DIY-LapTop
Der OSEG-Stand. Im Vordergrund der USB-Mikroskop-Slider und das DIY-LapTop, mit der TempCTRL-Unit.

Und es ist auch interessant zu sehen, was sich an den einzelnen Projekten von Jahr zu Jahr verändert hat, obs irgendwelche Fortschritte gegeben hat oder Weiterentwicklungen.

Continue reading “OSEG auf der Maker Faire 2016 in Hannover”

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OSEG Vernetzungstreffen in Stuttgart

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Ein experimentelles Netzwerktreffen, das vor allem ein erstmaliges Kennenlernen und menschlichen Austausch ermöglichen soll :), sowie eine abzuarbeitende Agenda und um Potenzial zu analysieren für sinnvolle Zusammenarbeit, laufende und neue Projekte (auch (noch)nicht-OSE-Projekte) voranbringen, örtliche Veranstaltungen für Präsenz und mögliche folgende Treffen.

Folgender Ablauf steht auf dem Plan:

– Vorstellungsrunde – Motivation, Vorstellungen von und zu OSE, derzeitige Aktivität/

– Aktueller Stand OSE Germany (und Europa/USA)

– wer, was, wie, wo, wann, warum? Struktur, Kommunikation, Werkzeuge

– Der Verein – Status, Finanzierungsideen, Raising Awareness (and Money) in der Region

– Das OpenEcoLab (Hauptquartier) in Blievenstorf: Status, Roadmap, Unterstützung, Exkursion 2016

– mögliche Kooperationen, Gemeinschaftsprojekte und Events in Stuttgart

– weitere Ideen…

– Ausklang

http://www.opensourceecology.de/
https://www.facebook.com/OSEGermany/

Wann: Sonntag, den 19.06.2016, 11:00 – 14:00 Uhr

Wo: Das Treffen findet statt im FabLab Hobbyhimmel
(Anfahrt siehe http://hobbyhimmel.de/kontakt/):

Adresse

Den HOBBYHIMMEL findest Du in der

Siemensstrasse 140
70469 Stuttgart – Feuerbach.
Tel. 0172 / 77 88 0 44

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MakerFaire 2015 in Hannover Bilder und Bericht von unserem Stand

Hi,
ich habe soeben alle Bilder von der MakerFaire Hannover 2015 hochgeladen und dazu einen Bericht verfasst.
So sah es an unserem Stand aus:

Mehr Bilder und der ganze Bericht sind HIER zu finden.

Viel Spass beim anschauen und
Gruss, Oliver

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Projekt Zukunftsgeräte für Zugpferde, Update

Wir freuen uns, bekannt zu geben, dass das Projekt “Zukunftsgeräte für Zugpferde und Gemüseanbau” nun fertig dokumentiert und somit vollendet ist.

Das Projekt wurde im Sommer 2014 als Crowdfunding-Kampagne auf Startnext.de gestartet und auch erfolgreich gefundet.

Es gibt dazu eine Projektseite im OSEG-Wiki, wo man sich auch die Bauanleitungen downloaden kann.

Dank dem beachtlichen Einsatz und der Leistung von Klaus Strüber, kann OSEG Germany nunmehr auch im landwirtschaftlichen Bereich zwei schöne und ökologisch sinnvolle Geräte präsentieren, welche die OpenEco-Vision recht anschaulich verkörpern.

Anhand der Bauanleitungen sollte es jedem der sich etwas mit Metallverarbeitung auskennt möglich sein, die Geräte nachzubauen. Sie sind so konstruiert, das für bestimmte Bauteile, wie z.B. die Walzen des Grubbers, oder die Bürsten des Zwiebellegers, passende Standard-Komponenten variabel eingesetzt werden können.

Besonders nett an diesem Projekt ist auch, das es insgesamt ein schönes Aushängeschild für den Einsatz von Zugpferden in der Landwirtschaft darstellt und insbesondere, daß es sich dabei um keinen Anachronismus, sondern um eine moderne wirtschaftliche Perspektive handelt, die in keinerlei Widersprucht steht zu Nachhaltigkeit und Autarkie.

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MakerFaire 2015

Auch auf der diesjährigen MakerFaire werden wir wieder mit dabei sein. Diesmal findet sie sogar zweimal statt, und zwar

6. und 7. Juni, Hannover

3. und 4. Oktober, Berlin

Wir werden bei beiden MakerFaires dabei sein mit einem Stand und in Berlin auch noch mit einem Vortrag.

Dieses Jahr mit folgendem “Titelbild”

und folgender Beschreibung:

OSE Germany ist der deutsche Ableger der globalen OpenSourceEcology-Bewegung, welche in den letzten Jahren durch Projekte wie das Global Village Construction Set GVCS50 und die Factor E Farm ein großes Interesse in den Medien und eine breite Beachtung durch die Öffentlichkeit fand.

OSE ist eine Plattform für eine Vielzahl von Open-Hardware Projekten mit einem besonderen ökologischen Schwerpunkt, von denen einige auch jetzt wieder auf der Maker Faire 2015 in Hannover und Berlin gezeigt werden sollen.

Vorgestellt wird dort der neuste Stand aktueller Entwicklungen, wie das UniPro-Kit, ein Baukastensystem zur Konstruktion und Prototyping von Openhardware-Geräten und einige darauf basierende OSEG-Entwicklungen.

Beim Projekt Solarbox handelt es sich um ein Energie-Management-System zur Erzeugung und Speicherung von Photovoltaik-Strom. Das ZAC+-System ist ein Ansatz zur Speicherung und Regenerierung von grüner Energie mittels einer Zink-Luft-Brennstoffzelle und einem ZnO-Recycler.

Ausserdem berichten wir über aktuelle und neue Projekte, wie etwa unseren OpenEcoLabs, den neuentwickelten Zukunftsgeräten für Zugpferde-Einsatz, sowie die Ziele und Wertvorstellungen der OpenSourceEcology-Bewegung, mit dem Ansatz, durch selbst geschaffene und frei verfügbare Produktionsmittel eine nachhaltige Lebensweise und die Entstehung einer OpenSource-Ökonomie zu unterstützen.

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SBMS100, NextGeneration of Solar BMS, Crowdfunding gestartet

Soeben ist auf Kickstarter eine Crowdfunding-Kampagne für die nächste Generation des Solar BMS mit der Bezeichnung SBMS100 gestartet.

acde01d8aa0060d685659a9afc2ed71b_original(c) Dacian Todea

SBMS100 Crowdfunding-Kampagne bei Kickstarter

Es handelt sich dabei um ein verbessertes und leistungsstärkeres Nachfolgemodell, des im letzten Jahr bereits erfolgreich ge-crowd-fundeten SBMS4080, von Electrodacus, aka Dacian Todea.

Die neue Version wird bis mit bis zu 3KWp-Solarpanels ( ~ 120A) etwa dreimal soviel wie das SBMS4080 handlen können. Bei dieser Größenordnung wäre eine LiFePo4-Speicherbank mit einer Kapazität bis zu 7.2 KWh, d.h., Zellen mit bis zu 300Ah passend und ausreichend um einen kleinen Haushalt mit Solarstrom zu versorgen.

Als BMS-Chip wird weiterhin der ISL94203 seine Dienste tun, allerdings wird für die Stromessung nicht mehr dessen interner ADC benutzt sondern ein externer 24-Bit ADC mit einer wesentlich feineren Messauflösung, d.h., genauer gesagt kommen derer gleich 3 Stück zum Einsatz. Da somit eine größere Anzahl von Input-Ports zur Strom-Messung verfügbar sind, werden einige davon auf dem Extension-Port nach aussen geführt und können vom User für eigene Zwecke bzw. für etwaige spätere AddOn-Module / Hardware-Erweiterungen genutzt werden.

Ein größeres und farbiges Display ist eine weitere Neuerung und ermöglicht eine ergonomische Verbesserung des User-Interfaces.

Der Preis des SBMS100 liegt bei ca. 280,- EUR, ohne Zoll und Einfuhr-Steuer und ist damit deutlich höher als beim SBMS4080, aber dafür hat man ja auch eine Verdreifachung der Leistung. Ansonsten gibts aber jetzt auch noch eine Staffelung in Form einer Modellreihe in niedrigeren Leistungsabstufungen und zu einem niedrigeren Preis.

Die Fertigstellung und Auslieferung ist für Oktober 2014 angekündigt.

Ich selbst bin ja seit einigen Wochen stolzer Besitzer eines SBMS4080 und bin gerade dabei, dieses zu testen. Da bislang Winter war und es noch nicht viel Sonne gab geht das jetzt erst so richtig los und ich kann demzufolge noch keine Langzeiterfahrungen berichten.

Aber was meine Erfahrungen bis hierher und überhaupt die ganzen Projekt-Features (z.B. OpenHardware) angeht, so bin ich bereits so hunderprozentigh von der Sache überzeugt das ich auch für das neue SBMS100 optieren bzw. dieses backen werde und mich schon auf die neue Version freue.

Ich befasse mich gerade ohnehin mit verschiedenen Möglichkeiten zur Visualisierung von SBMS-Daten und Monitoring von den ablaufenden Lade- und Entladeprozessen. Die dabei verwendeten und erstellten Tools lassen sich dann später natürlich auchbeim neuen SBMS100 einsetzen.

Ich werde darüber demnächst nochmal in einem gesonderten Blog-Eintrag berichten, aber hier vorab schon mal ein Sample-Bild.

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Darauf zu sehen ist die Einzelzellüberwachung, welche die Spannung von 4 Zellen misst, während ein Entladevorgang stattfindet.

Man kann auf dem Bild sehr schön den Low-Voltage-CutOff (LVC), also zu deutsch den Unterspannungsschutz, sehen: Sobald eine von den Zellen so gegen 2:40 Uhr einen Tiefstand von knapp 3V erreicht hat, schaltete der Entlade-Mosfet den Verbraucher ab, und anschliessend erholten sich die Zellen wieder etwas um sich auf einem niedrigen Niveau zu stabilisieren.

Dieser Schwellwert von 3V ist nicht fest implementiert, sondern kann vom User im Systemmenu voreingestellt werden auf einen Wert nach eignen Wünschen, was das System sehr flexibel und vielseitig macht. Na, soviel erstmal dazu. 😉

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OSE Germany Technologie Basisstation Blievenstorf

OpenSourceEcology Germany hat jetzt eine feste Location (“OpenEcoLab”, “Factor E Farm”) in Deutschland !!!

Blievenstorf ist eine Gemeinde im Landkreis Ludwigslust-Parchim in Mecklenburg-Vorpommern und liegt Nahe der Verbindungsautobahn zwischen Hamburg und Berlin. Dort hat vor einiger Zeit Maximilian aus Freiburg ein Anwesen gekauft, mit der Absicht, dort zu wohnen und gleichzeitig ein Community-Projekt zu etablieren.

Das Gelände

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Also genau das, was der OSEG Comnunity bislang fehlte. Das 14500qm große Gelände bietet reichlich Platz für Vielerlei, wie etwa landwirtschaftliche Anbau-Projekte.

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Die Gebäude

In den vorhandenen Gebäuden gibt es ausser Wohnraum auch die Möglichkeit, eine Werkstatt einzurichten.

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Unterbringung von OSE-lern und Gästen für befristete Aufenthalte oder Workshops ist auch möglich.

Der Grundriss zeigt verschiedene Bereiche, wie Wohnbereich, OSEG-Werkstatt und Gästezimmer
Der Grundriss zeigt verschiedene Bereiche, wie Wohnbereich, OSEG-Werkstatt und Gästezimmer

Das ist auch wichtig, denn gerade im Anfang ist dort natürlich einiges zu tun an Aufräum- und Einrichtungsarbeiten, in den Gebäuden und draussen auf dem Gelände, weshalb Hilfe von Freiwilligen willkommen ist.

Das OSEG-Büro

Ein erster Schritt wurde in den vergangenen Tagen von Maxx, Timm, Martin, Timo und Toddy bereits unternommen, um in einem der Räume ein OSEG-Office einzurichten. Wie man den Bildern entnehmen kann, war die Aktion ein voller Erfolg und das Büro ist wirklich sehr nett und zweckmäßig geworden.

Hier ein 3D-Entwurf zur Bürogestaltung von Timm:

oseg_buero_3d

Und so siehts dann real aus:

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Eine meterlange Pinnwand aus Kork säumt die eine Wandseite und es gibt auch ein Whiteboard zur kreativen Entwicklung von Ideen. Dazu zwei Schreibtische/PC-Arbeitsplätze sowie eine Sitzecke zum diskutieren und brainstormen.

bueroeingang

buero_korkwand

buero_whiteboard

Weisse Wände, rote Bodenkacheln und Landhaustüren aus Massivholz vermitteln eine warme und gemütliche Atmosphäre. Also beste Arbeitsbedingungen.

Es geht voran mit OSEG 😉

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SBMS4080 – Solar Batterie Management System für LiFePO4 Akkus

Heute möchte ich ein weiteres Open-Hardware-Projekt aus einer Crowdfunding-Kampagne vorstellen, welche von OpenSourceEcology Germany erfolgreich unterstützt worden ist und wird.

SBMS4080

Das SBMS4080 Solar Batterie Management System ist ein Solarladeregler für Lithium-basierte Akkus, einschliesslich der neuen LiFePO4-Technology. Es wurde erfolgreich im Sommer 2014 auf Kickstarter gelaunched von Dacian Todea, aka Electrodacus.

Die Zahl 4080 bedeutet, das der Input-Strom von Solar-Panels oder anderen Stromquellen bis zu 40 Ampere betragen kann. Der maximale Output-Strom liegt im Bereich von bis zu 80 Ampere.

Das Gerät ist bestens geeignet als Batterie-Managementsystem (BMS) für solare Insel-Systeme bzw. Offgrid-Anwendungen basierend auf einer Batterie-Bank von bis zu 8 LiFePo4-Zellen bei 24V (oder auch Standard-LiIon-Akkus).

Referenz-Setup

Bezogen auf die speziellen Anforderungen von Lithium-Zellen bedeutet dies, das es über eine integrierte Balancer-Funktionalität verfügt, was entscheidend ist für eine maximale Anzahl von “full lifecycles”, also von vollen Lade- und Entlade-Zyklen.

Die dürfte in diesem Fall geschätzt irgendwo zwischen 2000 und 4000 (oder gar nochmehr) Zyklen liegen – ein gigantischer Wert, der es historisch gesehen erstmalig ermöglicht, das der Eigenverbrauch von Solarstrom, genauer gesagt die dazu erforderliche Batteriespeicherung, in sinnvolle wirtschaftliche Dimensionen rückt – mit anderen Worten aus den roten in die schwarzen Zahlen befördert wird.

Entprechend erscheinen auf dem Markt jetzt die ersten kommerziellen Speichersysteme dafür, aber die sind derzeit noch ziemlich teuer und meist für etwas größere Anlagen so etwa von 5 bis 10 KWh gedacht.

Mit dem SBMS4080 dagegen erhält man einen frei programmierbaren und LiFePO4-fähigen 40A-Solarladeregler inclusive BMS für rund 120,- EUR – das ist schon wahrlich eine kleine Sensation !

Dabei beinhaltet eine typische Referenz-Anwendung Solarpanels bis zu 800Wp mit einer Batterie-Bank-Kapazität bei 2,4 KWh (mehr oder weniger ist natürlich auch möglich), bei 24V.

Es ist übrigens schon eine neue Version in Planung die noch größere PV-Anlagengrößen erlaubt, mit bis zu 3KWp.

Das Beste am SBMS4080 ist aber, das es sich um ein Open-Hardware-Projekt handelt und sowohl die PCB-Schematics als auch der Firmware-Code unter Creative Common Lizens CC-BY-SA 3.0 frei verfügbar sind.

Damit ist es hinreichend geeignet, als wichtiger Bestandteil in das neue Projekt “Solarbox Baseload” von OpenSourceEcology Germany integriert zu werden.

Dies habe ich schon seit längerem so geplant und seit kurzem jetzt auch das SBMS4080 hier bei mir vorliegen und bin es bereits fleissig am testen, zumindest soweit es der jahreszeitlich bedingte Mangel an Sonne erlaubt 😉

Da bislang noch wenig Dokumentation zum SBMS4080 in schriftlicher Form vorliegt und die meisten relevanten Infos in mehreren Youtube-Videos und sonstwo im Internet verstreut sind, habe ich mich der Aufgabe angenommen, das alles mal etwas zentral zu bündeln und hier auf der Makeable-Webseite als eine Art User- und Betriebs-Manual zusammenzustellen, wobei ich gleichzeitig meine eigenen Erfahrungen bei der Inbetriebnahme des Systems mit einfliessen lassen kann, darüberhinaus hatte ich einen regen eMail-Austausch mit Dacian zwecks Klärung einiger Fragen und für sonstige System-Infos.

Das Ganze ist zu finden unter http://makeable.de/mlab/makeable/sbms4080/ und soll künftig im Zuge fortlaufender Erkentnisse noch ergänzt werden, womit die OSEG-Gruppe ihrem Anspruch gerecht wird, Baupläne und Anleitungen für bestimmte OpenHardware-Projekte bereitzustellen.

Mein 12V Setup

Mein erstes Setup besteht aus einem 100W-Solarpanel und 4 LiFePo4-Akkus mit 10Ah bei 12V und damit ist noch relativ klein dimensioniert, aber das ist für mich ok, weil ich erstmal noch etwas für dickere Akkus sparen muss und ausserdem ist es durchaus sinnvoll sich erstmal “von unten” an die Sache ranzutasten (ausserdem kann mein Sinus-Inverter auch nur 12V), denn soviel hab ich schon gelernt: Fehler im Umgang mit LiFePo4-Akkus können schnell teuer werden 😉 wobei allerdings jetzt speziell mit dem SBMS4080 bislang alles reibungslos geklappt hat. Ich hoffe das meine Dokumentation auch anderen SBMS4080-Nutzern dazu verhilft.

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Neues OSEG-Projekt: SolarBox

Hallo,

ich habe soeben ein neues OSEG-Projekt namens “SolarBox” initiiert, wer gern dabei mitmachen möchte ist willkommen.

Das OpenHardware-Projekt befasst sich mit den Grundlagen einer unabhängigen Photovoltaik-Stromversorgung und -Speicherung mittels LiFePo4-Akkus. Ein besonderer Stellenwert liegt auch auf der grafischen Visualisierung der Solardaten zur Effizienz-Kontrolle, aber auch als Grundlage für zukünftige Weiterentwicklungen des Systems.

Projektseite: http://wiki.opensourceecology.de/SolarBox

Forum: https://forum.opensourceecology.de/viewtopic.php?f=45&t=676

Gruss, Oliver

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Projekt Zukunftsgeräte für Zugpferde, Update

Wir freuen uns, bekannt zu geben, dass das Projekt “Zukunftsgeräte für Zugpferde und Gemüseanbau” nun fertig dokumentiert und somit vollendet ist.

Das Projekt wurde im Sommer 2014 als Crowdfunding-Kampagne auf Startnext.de gestartet und auch erfolgreich gefundet.


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Es gibt dazu eine Projektseite im OSEG-Wiki, wo man sich die Bauanleitungen downloaden kann.

Bilder Bauanleitungen

Dank dem beachtlichen Einsatz und der Leistung von Klaus Strüber, kann OSEG Germany nunmehr auch im landwirtschaftlichen Bereich zwei schöne und ökologisch sinnvolle Geräte präsentieren, welche die OpenEco-Vision recht anschaulich verkörpern.

Anhand der Bauanleitungen sollte es jedem der sich etwas mit Metallverarbeitung auskennt möglich sein, die Geräte nachzubauen. Sie sind so konstruiert, das für bestimmte Bauteile, wie z.B. die Walzen des Grubbers, oder die Büsten des Zwiebellegers, passende Standard-Komponenten variabel eingesetzt werden können.

Bild walzen und bürsten

Besonders nett an diesem Projekt ist auch, das es insgesamt ein schönes Aushängeschild für den Einsatz von Zugpferden in der Landwirtschaft darstellt und insbesondere, daß es sich dabei um keinen Anachronismus, sondern um eine moderne wirtschaftliche Perspektive handelt, die in keinerlei Widersprucht steht zu Nachhaltigkeit und Autarkie.

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