MakerFaire 2015 in Hannover Bilder und Bericht von unserem Stand

Hi,
ich habe soeben alle Bilder von der MakerFaire Hannover 2015 hochgeladen und dazu einen Bericht verfasst.
So sah es an unserem Stand aus:

Mehr Bilder und der ganze Bericht sind HIER zu finden.

Viel Spass beim anschauen und
Gruss, Oliver

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Projekt Zukunftsgeräte für Zugpferde, Update

Wir freuen uns, bekannt zu geben, dass das Projekt “Zukunftsgeräte für Zugpferde und Gemüseanbau” nun fertig dokumentiert und somit vollendet ist.

Das Projekt wurde im Sommer 2014 als Crowdfunding-Kampagne auf Startnext.de gestartet und auch erfolgreich gefundet.

Es gibt dazu eine Projektseite im OSEG-Wiki, wo man sich auch die Bauanleitungen downloaden kann.

Dank dem beachtlichen Einsatz und der Leistung von Klaus Strüber, kann OSEG Germany nunmehr auch im landwirtschaftlichen Bereich zwei schöne und ökologisch sinnvolle Geräte präsentieren, welche die OpenEco-Vision recht anschaulich verkörpern.

Anhand der Bauanleitungen sollte es jedem der sich etwas mit Metallverarbeitung auskennt möglich sein, die Geräte nachzubauen. Sie sind so konstruiert, das für bestimmte Bauteile, wie z.B. die Walzen des Grubbers, oder die Bürsten des Zwiebellegers, passende Standard-Komponenten variabel eingesetzt werden können.

Besonders nett an diesem Projekt ist auch, das es insgesamt ein schönes Aushängeschild für den Einsatz von Zugpferden in der Landwirtschaft darstellt und insbesondere, daß es sich dabei um keinen Anachronismus, sondern um eine moderne wirtschaftliche Perspektive handelt, die in keinerlei Widersprucht steht zu Nachhaltigkeit und Autarkie.

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MakerFaire 2015

Auch auf der diesjährigen MakerFaire werden wir wieder mit dabei sein. Diesmal findet sie sogar zweimal statt, und zwar

6. und 7. Juni, Hannover

3. und 4. Oktober, Berlin

Wir werden bei beiden MakerFaires dabei sein mit einem Stand und in Berlin auch noch mit einem Vortrag.

Dieses Jahr mit folgendem “Titelbild”

und folgender Beschreibung:

OSE Germany ist der deutsche Ableger der globalen OpenSourceEcology-Bewegung, welche in den letzten Jahren durch Projekte wie das Global Village Construction Set GVCS50 und die Factor E Farm ein großes Interesse in den Medien und eine breite Beachtung durch die Öffentlichkeit fand.

OSE ist eine Plattform für eine Vielzahl von Open-Hardware Projekten mit einem besonderen ökologischen Schwerpunkt, von denen einige auch jetzt wieder auf der Maker Faire 2015 in Hannover und Berlin gezeigt werden sollen.

Vorgestellt wird dort der neuste Stand aktueller Entwicklungen, wie das UniPro-Kit, ein Baukastensystem zur Konstruktion und Prototyping von Openhardware-Geräten und einige darauf basierende OSEG-Entwicklungen.

Beim Projekt Solarbox handelt es sich um ein Energie-Management-System zur Erzeugung und Speicherung von Photovoltaik-Strom. Das ZAC+-System ist ein Ansatz zur Speicherung und Regenerierung von grüner Energie mittels einer Zink-Luft-Brennstoffzelle und einem ZnO-Recycler.

Ausserdem berichten wir über aktuelle und neue Projekte, wie etwa unseren OpenEcoLabs, den neuentwickelten Zukunftsgeräten für Zugpferde-Einsatz, sowie die Ziele und Wertvorstellungen der OpenSourceEcology-Bewegung, mit dem Ansatz, durch selbst geschaffene und frei verfügbare Produktionsmittel eine nachhaltige Lebensweise und die Entstehung einer OpenSource-Ökonomie zu unterstützen.

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SBMS100, NextGeneration of Solar BMS, Crowdfunding gestartet

Soeben ist auf Kickstarter eine Crowdfunding-Kampagne für die nächste Generation des Solar BMS mit der Bezeichnung SBMS100 gestartet.

acde01d8aa0060d685659a9afc2ed71b_original(c) Dacian Todea

SBMS100 Crowdfunding-Kampagne bei Kickstarter

Es handelt sich dabei um ein verbessertes und leistungsstärkeres Nachfolgemodell, des im letzten Jahr bereits erfolgreich ge-crowd-fundeten SBMS4080, von Electrodacus, aka Dacian Todea.

Die neue Version wird bis mit bis zu 3KWp-Solarpanels ( ~ 120A) etwa dreimal soviel wie das SBMS4080 handlen können. Bei dieser Größenordnung wäre eine LiFePo4-Speicherbank mit einer Kapazität bis zu 7.2 KWh, d.h., Zellen mit bis zu 300Ah passend und ausreichend um einen kleinen Haushalt mit Solarstrom zu versorgen.

Als BMS-Chip wird weiterhin der ISL94203 seine Dienste tun, allerdings wird für die Stromessung nicht mehr dessen interner ADC benutzt sondern ein externer 24-Bit ADC mit einer wesentlich feineren Messauflösung, d.h., genauer gesagt kommen derer gleich 3 Stück zum Einsatz. Da somit eine größere Anzahl von Input-Ports zur Strom-Messung verfügbar sind, werden einige davon auf dem Extension-Port nach aussen geführt und können vom User für eigene Zwecke bzw. für etwaige spätere AddOn-Module / Hardware-Erweiterungen genutzt werden.

Ein größeres und farbiges Display ist eine weitere Neuerung und ermöglicht eine ergonomische Verbesserung des User-Interfaces.

Der Preis des SBMS100 liegt bei ca. 280,- EUR, ohne Zoll und Einfuhr-Steuer und ist damit deutlich höher als beim SBMS4080, aber dafür hat man ja auch eine Verdreifachung der Leistung. Ansonsten gibts aber jetzt auch noch eine Staffelung in Form einer Modellreihe in niedrigeren Leistungsabstufungen und zu einem niedrigeren Preis.

Die Fertigstellung und Auslieferung ist für Oktober 2014 angekündigt.

Ich selbst bin ja seit einigen Wochen stolzer Besitzer eines SBMS4080 und bin gerade dabei, dieses zu testen. Da bislang Winter war und es noch nicht viel Sonne gab geht das jetzt erst so richtig los und ich kann demzufolge noch keine Langzeiterfahrungen berichten.

Aber was meine Erfahrungen bis hierher und überhaupt die ganzen Projekt-Features (z.B. OpenHardware) angeht, so bin ich bereits so hunderprozentigh von der Sache überzeugt das ich auch für das neue SBMS100 optieren bzw. dieses backen werde und mich schon auf die neue Version freue.

Ich befasse mich gerade ohnehin mit verschiedenen Möglichkeiten zur Visualisierung von SBMS-Daten und Monitoring von den ablaufenden Lade- und Entladeprozessen. Die dabei verwendeten und erstellten Tools lassen sich dann später natürlich auchbeim neuen SBMS100 einsetzen.

Ich werde darüber demnächst nochmal in einem gesonderten Blog-Eintrag berichten, aber hier vorab schon mal ein Sample-Bild.

sbms4h_balance

Darauf zu sehen ist die Einzelzellüberwachung, welche die Spannung von 4 Zellen misst, während ein Entladevorgang stattfindet.

Man kann auf dem Bild sehr schön den Low-Voltage-CutOff (LVC), also zu deutsch den Unterspannungsschutz, sehen: Sobald eine von den Zellen so gegen 2:40 Uhr einen Tiefstand von knapp 3V erreicht hat, schaltete der Entlade-Mosfet den Verbraucher ab, und anschliessend erholten sich die Zellen wieder etwas um sich auf einem niedrigen Niveau zu stabilisieren.

Dieser Schwellwert von 3V ist nicht fest implementiert, sondern kann vom User im Systemmenu voreingestellt werden auf einen Wert nach eignen Wünschen, was das System sehr flexibel und vielseitig macht. Na, soviel erstmal dazu. 😉

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OSE Germany Technologie Basisstation Blievenstorf

OpenSourceEcology Germany hat jetzt eine feste Location (“OpenEcoLab”, “Factor E Farm”) in Deutschland !!!

Blievenstorf ist eine Gemeinde im Landkreis Ludwigslust-Parchim in Mecklenburg-Vorpommern und liegt Nahe der Verbindungsautobahn zwischen Hamburg und Berlin. Dort hat vor einiger Zeit Maximilian aus Freiburg ein Anwesen gekauft, mit der Absicht, dort zu wohnen und gleichzeitig ein Community-Projekt zu etablieren.

Das Gelände

bauland

Also genau das, was der OSEG Comnunity bislang fehlte. Das 14500qm große Gelände bietet reichlich Platz für Vielerlei, wie etwa landwirtschaftliche Anbau-Projekte.

innenhof_von_hinten

Die Gebäude

In den vorhandenen Gebäuden gibt es ausser Wohnraum auch die Möglichkeit, eine Werkstatt einzurichten.

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große_halle

Unterbringung von OSE-lern und Gästen für befristete Aufenthalte oder Workshops ist auch möglich.

Der Grundriss zeigt verschiedene Bereiche, wie Wohnbereich, OSEG-Werkstatt und Gästezimmer
Der Grundriss zeigt verschiedene Bereiche, wie Wohnbereich, OSEG-Werkstatt und Gästezimmer

Das ist auch wichtig, denn gerade im Anfang ist dort natürlich einiges zu tun an Aufräum- und Einrichtungsarbeiten, in den Gebäuden und draussen auf dem Gelände, weshalb Hilfe von Freiwilligen willkommen ist.

Das OSEG-Büro

Ein erster Schritt wurde in den vergangenen Tagen von Maxx, Timm, Martin, Timo und Toddy bereits unternommen, um in einem der Räume ein OSEG-Office einzurichten. Wie man den Bildern entnehmen kann, war die Aktion ein voller Erfolg und das Büro ist wirklich sehr nett und zweckmäßig geworden.

Hier ein 3D-Entwurf zur Bürogestaltung von Timm:

oseg_buero_3d

Und so siehts dann real aus:

buerositzgruppe

Eine meterlange Pinnwand aus Kork säumt die eine Wandseite und es gibt auch ein Whiteboard zur kreativen Entwicklung von Ideen. Dazu zwei Schreibtische/PC-Arbeitsplätze sowie eine Sitzecke zum diskutieren und brainstormen.

bueroeingang

buero_korkwand

buero_whiteboard

Weisse Wände, rote Bodenkacheln und Landhaustüren aus Massivholz vermitteln eine warme und gemütliche Atmosphäre. Also beste Arbeitsbedingungen.

Es geht voran mit OSEG 😉

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SBMS4080 – Solar Batterie Management System für LiFePO4 Akkus

Heute möchte ich ein weiteres Open-Hardware-Projekt aus einer Crowdfunding-Kampagne vorstellen, welche von OpenSourceEcology Germany erfolgreich unterstützt worden ist und wird.

SBMS4080

Das SBMS4080 Solar Batterie Management System ist ein Solarladeregler für Lithium-basierte Akkus, einschliesslich der neuen LiFePO4-Technology. Es wurde erfolgreich im Sommer 2014 auf Kickstarter gelaunched von Dacian Todea, aka Electrodacus.

Die Zahl 4080 bedeutet, das der Input-Strom von Solar-Panels oder anderen Stromquellen bis zu 40 Ampere betragen kann. Der maximale Output-Strom liegt im Bereich von bis zu 80 Ampere.

Das Gerät ist bestens geeignet als Batterie-Managementsystem (BMS) für solare Insel-Systeme bzw. Offgrid-Anwendungen basierend auf einer Batterie-Bank von bis zu 8 LiFePo4-Zellen bei 24V (oder auch Standard-LiIon-Akkus).

Referenz-Setup

Bezogen auf die speziellen Anforderungen von Lithium-Zellen bedeutet dies, das es über eine integrierte Balancer-Funktionalität verfügt, was entscheidend ist für eine maximale Anzahl von “full lifecycles”, also von vollen Lade- und Entlade-Zyklen.

Die dürfte in diesem Fall geschätzt irgendwo zwischen 2000 und 4000 (oder gar nochmehr) Zyklen liegen – ein gigantischer Wert, der es historisch gesehen erstmalig ermöglicht, das der Eigenverbrauch von Solarstrom, genauer gesagt die dazu erforderliche Batteriespeicherung, in sinnvolle wirtschaftliche Dimensionen rückt – mit anderen Worten aus den roten in die schwarzen Zahlen befördert wird.

Entprechend erscheinen auf dem Markt jetzt die ersten kommerziellen Speichersysteme dafür, aber die sind derzeit noch ziemlich teuer und meist für etwas größere Anlagen so etwa von 5 bis 10 KWh gedacht.

Mit dem SBMS4080 dagegen erhält man einen frei programmierbaren und LiFePO4-fähigen 40A-Solarladeregler inclusive BMS für rund 120,- EUR – das ist schon wahrlich eine kleine Sensation !

Dabei beinhaltet eine typische Referenz-Anwendung Solarpanels bis zu 800Wp mit einer Batterie-Bank-Kapazität bei 2,4 KWh (mehr oder weniger ist natürlich auch möglich), bei 24V.

Es ist übrigens schon eine neue Version in Planung die noch größere PV-Anlagengrößen erlaubt, mit bis zu 3KWp.

Das Beste am SBMS4080 ist aber, das es sich um ein Open-Hardware-Projekt handelt und sowohl die PCB-Schematics als auch der Firmware-Code unter Creative Common Lizens CC-BY-SA 3.0 frei verfügbar sind.

Damit ist es hinreichend geeignet, als wichtiger Bestandteil in das neue Projekt “Solarbox Baseload” von OpenSourceEcology Germany integriert zu werden.

Dies habe ich schon seit längerem so geplant und seit kurzem jetzt auch das SBMS4080 hier bei mir vorliegen und bin es bereits fleissig am testen, zumindest soweit es der jahreszeitlich bedingte Mangel an Sonne erlaubt 😉

Da bislang noch wenig Dokumentation zum SBMS4080 in schriftlicher Form vorliegt und die meisten relevanten Infos in mehreren Youtube-Videos und sonstwo im Internet verstreut sind, habe ich mich der Aufgabe angenommen, das alles mal etwas zentral zu bündeln und hier auf der Makeable-Webseite als eine Art User- und Betriebs-Manual zusammenzustellen, wobei ich gleichzeitig meine eigenen Erfahrungen bei der Inbetriebnahme des Systems mit einfliessen lassen kann, darüberhinaus hatte ich einen regen eMail-Austausch mit Dacian zwecks Klärung einiger Fragen und für sonstige System-Infos.

Das Ganze ist zu finden unter http://makeable.de/mlab/makeable/sbms4080/ und soll künftig im Zuge fortlaufender Erkentnisse noch ergänzt werden, womit die OSEG-Gruppe ihrem Anspruch gerecht wird, Baupläne und Anleitungen für bestimmte OpenHardware-Projekte bereitzustellen.

Mein 12V Setup

Mein erstes Setup besteht aus einem 100W-Solarpanel und 4 LiFePo4-Akkus mit 10Ah bei 12V und damit ist noch relativ klein dimensioniert, aber das ist für mich ok, weil ich erstmal noch etwas für dickere Akkus sparen muss und ausserdem ist es durchaus sinnvoll sich erstmal “von unten” an die Sache ranzutasten (ausserdem kann mein Sinus-Inverter auch nur 12V), denn soviel hab ich schon gelernt: Fehler im Umgang mit LiFePo4-Akkus können schnell teuer werden 😉 wobei allerdings jetzt speziell mit dem SBMS4080 bislang alles reibungslos geklappt hat. Ich hoffe das meine Dokumentation auch anderen SBMS4080-Nutzern dazu verhilft.

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Neues OSEG-Projekt: SolarBox

Hallo,

ich habe soeben ein neues OSEG-Projekt namens “SolarBox” initiiert, wer gern dabei mitmachen möchte ist willkommen.

Das OpenHardware-Projekt befasst sich mit den Grundlagen einer unabhängigen Photovoltaik-Stromversorgung und -Speicherung mittels LiFePo4-Akkus. Ein besonderer Stellenwert liegt auch auf der grafischen Visualisierung der Solardaten zur Effizienz-Kontrolle, aber auch als Grundlage für zukünftige Weiterentwicklungen des Systems.

Projektseite: http://wiki.opensourceecology.de/SolarBox

Forum: https://forum.opensourceecology.de/viewtopic.php?f=45&t=676

Gruss, Oliver

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Projekt Zukunftsgeräte für Zugpferde, Update

Wir freuen uns, bekannt zu geben, dass das Projekt “Zukunftsgeräte für Zugpferde und Gemüseanbau” nun fertig dokumentiert und somit vollendet ist.

Das Projekt wurde im Sommer 2014 als Crowdfunding-Kampagne auf Startnext.de gestartet und auch erfolgreich gefundet.


Bild grubber_pferd
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Es gibt dazu eine Projektseite im OSEG-Wiki, wo man sich die Bauanleitungen downloaden kann.

Bilder Bauanleitungen

Dank dem beachtlichen Einsatz und der Leistung von Klaus Strüber, kann OSEG Germany nunmehr auch im landwirtschaftlichen Bereich zwei schöne und ökologisch sinnvolle Geräte präsentieren, welche die OpenEco-Vision recht anschaulich verkörpern.

Anhand der Bauanleitungen sollte es jedem der sich etwas mit Metallverarbeitung auskennt möglich sein, die Geräte nachzubauen. Sie sind so konstruiert, das für bestimmte Bauteile, wie z.B. die Walzen des Grubbers, oder die Büsten des Zwiebellegers, passende Standard-Komponenten variabel eingesetzt werden können.

Bild walzen und bürsten

Besonders nett an diesem Projekt ist auch, das es insgesamt ein schönes Aushängeschild für den Einsatz von Zugpferden in der Landwirtschaft darstellt und insbesondere, daß es sich dabei um keinen Anachronismus, sondern um eine moderne wirtschaftliche Perspektive handelt, die in keinerlei Widersprucht steht zu Nachhaltigkeit und Autarkie.

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Lastenrad – Statusupdate aus Berlin

Wieder ein Wochenende an dem sich die Berliner LastenradbastlerInnen treffen. Arbeiten im Doppelpack hieß es und so wurde der Freitag und auch der Samstagnachmittag für die Konstruktion des Lastenrades verplant, denn es gibt viel zu tun… Also Ärmel hochkrempeln und los!

Funken sprühen vor dem kleinen Haus auf dem Gelände der Waldorfschule und quietschende Sägegeräusche dringen aus dem Inneren der Werkstatt. Gerade sind wir dabei den Vorderbau des Lastenrades zu konstruieren. Ein nächster wichtiger Schritt, da wir uns nun genauer darüber im Klaren werden müssen, welche Maße für die Konstruktion des Lastenkorbes am geeignetsten ist. So liegen die Konstruktionspläne wild verteilt auf der Werkbank und verschiedenste Modellpläne zieren die Memowand der Werkstatt. Ziel soll es sein, die Konstruktion des Vorderbaus mit Vierkantprofilen im unteren Bereich und mit L-Profilen im oberen Bereich, aufzubauen. Noch haben wir diese aber nicht und wir müssen schauen, ob wir diese irgendwo günstig erstehen können. Wir sind jedoch zuversichtlich und so planen Timm und Gerrit schon einmal eifrig weiter an den Bauplänen.

Währenddessen wird schon einmal fleißig an der Radaufhängung gearbeitet. Aus einer langen Eisenplatte, haben wir zunächst kleine Quader gesägt und diese dann mit einem Metallbohrer bearbeitet. Vier kleine Bohrlöcher zierten nach einigen Arbeitsschritten die abgesägten Plättchen. Im nächsten Schritt wurden die Löcher dann mit einer Flexsäge durchtrennt. Blitzende Funken tanzten wild in der tiefstehenden Nachmittagssonne. Nach vielem Sägen und bohren, waren sie dann endlich fertig und liegen nun in der Gemüsebox, in der wir momentan unsere fertigen Teile für das Lastenrad lagern.

Am Schreibtisch der Werkstatt wurde derweil weiter an der Dokumentation gearbeitet, damit Du dir auch ein optisches Bild unserer Arbeit hier machen könnt. Auch die Workspaces auf der knowable-Seite nehmen langsam Form an und wir sind fleißig dabei, die einzelnen Schritte sowohl protokollarisch, als auch bebildert einzupflegen. Schaut doch einfach mal wieder vorbei und überzeugt euch selbst. http://knowable.org/projects/149/showcase

Arbeiten macht natürlich auch hungrig und zwischendurch werden wir immer wieder liebevoll mit leckeren Bioeiern vom Nachbarhof oder der Superpizza und Couscous aus der Kindergartenküche von Marion versorgt.

Langsam wird es spät in der Werkstatt. Viele der LastenradbastlerInnen sind schon wieder in alle Berliner Himmelsrichtungen aufgebrochen und wir räumen auf. Nur Timm sitzt, schon längst hat sich die Sonne hinter dem Horizont verabschiedet, an einem selbstkonstruierten Metalltisch und übt sich in der Technik des Schweißens. Ein wichtiger Schritt, den um die einzelnen Vierkant- und L-Profile, vor allem aber die Fahrradgelenkteile miteinander verbinden zu können, braucht es eine gekonnte Schweißerhand.

Nächste Woche geht es weiter. Neue Tage, an denen Schrottteile von einst zu einem Lastenrad heranwachsen. Kommt uns doch einfach mal besuchen! Es wird weitere Wochenenden geben und nur mit vielen helfenden Händen (bspw. Videobearbeitung, Fotobearbeitung, FahrradbastlerInnen, ) können wir diese Aufgabe schaffen. https://www.facebook.com/OSEGermany

Klappernde Sägegrüße aus der Fahrradwerkstatt und vielleicht sehen wir uns ja schon nächstes Wochenende! Komm vorbei! Wir würden uns freuen…

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Lastenrad – Statusupdate

Hej liebe Leute,

heute haben wir uns wieder getroffen, um am Lastenrad weiter zu arbeiten und haben einiges geschafft:

Der Hinterbau wurde weiter vorbereitet: überschüssige Teile abgeflext, geschrubbt und poliert.

Die Gabeln sind soweit fertig zugeschnitten, dass sie an den Vorderbau geschweißt werden können.

Die L-Profile für den Kasten haben wir soweit zusammen. Die können dann, nachdem sie poliert und zurecht geschnitten sind für den Kasten auf dem Vorderteil dienen.

Was wir heut gemacht haben, gibt es zu sehen auf:

http://knowable.org/projects/149/showcase

https://www.facebook.com/OSEGermany

Bei facebook sind auch noch detaillierte Dokumentationsschritte zu finden.

Die Bestandsaufnahme vom Material ist soweit abgeschlossen und der Budgetplan in Arbeit.

Auch heute waren wieder einige Leute da und es wurde fleißig dokumentiert und geschafft – wir freuen uns, dass alles langsam Form annimmt.

Bis zum nächsten Mal!

 

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Zukunftsgeräte für Zugpferde und Gemüseanbau

Klaus Strüber, Bio-Landwirt und Maschinenbauer auf dem Hof Hollergraben, forscht seit 8 Jahren ob es sich lohnt Pferde in der Landwirtschaft einzusetzen. Die Ergebnisse:

Pferde können hoch effizient Energie aus regionaler Pflanzenmasse erzeugen. Außerdem verbessern sich schnell wichtige Grundfunktionen von Böden unter Pferdebewirtschaftung und dadurch steigen auch die Erträge. Das Arbeiten mit Zugpferden in einer Gärtnerei ist von einer wundervollen Atmosphäre geprägt. Sogar das Gemüse reagiert darauf in seiner chemischen Zusammensetzung.

In 2014 sollen zwei Open Source Geräteprototypen entwickelt werden:

  • Der Pferdegrubber “Eco Flow” um ein feines Saatbett für den Gemüsebau vorzubereiten. “Auf lehmigen und tonigen Böden ist das nicht immer ganz einfach zu erreichen mit den klassischen Zugpferdegeräten wie z.B. der Egge. Der Boden bleibt oft grobschollig. Deshalb wollen wir ein neues Gerät bauen, den Eco Flow. Dabei soll eine bisher noch nicht erprobte Kombination einer modernen Walze mit bewährten Bauteilen geplant und konstruiert werden. Mit hoher Wahrscheinlichkeit kann der Eco Flow ein so feines Saatbett schaffen, wie es die klassischen Geräte nicht erreichen können.”
  • Der Zwiebelleger für den Anbau von Speisezwiebeln. Die Herausforderung: “kleine Gemüsegärtnereien wie der Hollergraben machen das in Handarbeit mit entsprechenden hohen Lohnkosten. Für den großflächigen Zwiebelanbau gibt es Maschinen, deren Anschaffungskosten aber für kleine Betriebe zu hoch sind. Was fehlt, ist ein kleines Gerät, das preiswert ist und trotzdem Lohnkosten spart. Die Lösung: Der Zwiebelleger. Er soll bequem von einem Mensch geschoben werden können und dabei schonend und schnell Zwiebeln stecken.”

Sie können den Bau der Geräte und die Open Source Baupläne bei startnext.de unterstützen!

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Makerfaire2014 – OSE Germany war wieder dabei

Am 5. und 6. Juli 2014 fand in Hannover wieder die Makerfaire statt und wie auch schon im letzten Jahr waren wir dort wieder mit einem Stand vertreten.

Dieses Jahr waren auf der Makerfaire mitt 9000 Besuchern etwa doppelt so viele wie letztes Jahr und dieses Jahr gabs auch noch eine weitere große Halle und es fand an zwei Tagen statt.

Es gab auch diesmal wieder viele spannende Projekte zu sehen, aber dazu noch was an anderer Stelle.

Unser Stand war wieder sehr gut besucht und es gab besonders viel Interesse für den Bohrautomat. Besondere Annnerkennung gab es auch dafür, dass ich für die SteuerElektronik eine 3D-Drucker-kompatible Standard-Steuerung verwende. Auch die Sliderelemente sind ein nicht zu verachtendes Feature, besonders für Leute, die wissen was Linearführungen mit Gleitlager so üblicherweise so kosten. Und der Umstand, das zumindest das Portal mittels Bauteilen vom UniProKit realisiert wurde, bot immer eine gute Überleitung zum Baukastensystem.

Bei den Kästen mit den Bauteilen fragten wieder viele Besucher, wo man das denn kaufen kann, aber in diesem Jahr konnte ich zumindest auf den Bohrautomaten verweisen und somit glaubwürdig machen, dass ich daran arbeite die Teile verfügbar zu machen.

Und die ZAC-Zelle bot auch dieses Jahr wieder Anlass zu sehr ausgedehnten Unterhaltungen mit Leuten, die sich für sowas interessieren und die Vorteile des Systems verstehen.

Hier ein paar Bilder:

So sah unser Messestand aus

Der rechte Teil, mit Mendelmax, ZAC-Zelle und Bohrautomat

Der linke Teil, mit Bauteile-Kästen vom UniPro-Kit

Viele weitere Bilder und einen Bericht über die anderen Stände gibts im Forum unter

http://forum.opensourceecology.de/viewtopic.php?f=13&t=668

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Update: Lastenrad

Liebe Freunde,
es hat sich einiges getan, daher hier ein paar Updates:
LASTENRAD
Bei den letzten Treffen haben wir uns ein schon fertiges Lastenrad angeschaut und uns konstruktive Details überlegt. Wir möchten die Größe der Ladefläche an die üblichsten Gemüsekisten anpassen, also falls ihr da Erfahrung habt dann schreibt gerne an martin.schott@posteo.de. Als nächstes prüfen wir, was es im Schrottplatz an brauchbaren Teilen gibt und kalkulieren auf dieser Basis die noch benötigten Ressourcen. Immer Dienstags (ab 19h) und Samstags (ab 16h) ist die Werkstatt geöffnet, hier werden die nächsten Treffen vorbereitet und die Projektmitglieder üben sich im Schweißen! (Adresse hier: www.schuelerfahrradwerkstatt.de)
Wir werden dokumentieren, wie viel alle Teile theoretisch gekostet hätten und für wie viel (bzw. wie wenig) wir es letztenendes hinbekommen. Wir werden auch den Preis eines kommerziellen Lastenrades vergleichen. Mehrere Leute werden mit Kameras dabei sein und helfen mit, das Projekt und den Prozess zu dokumentieren.
Weitere Informationen kommen in den nächsten Wochen.
OPEN ATRIUM
Unsere Projektplattform OpenAtrium (unter http://collab.opensourceecology.de/) nimmt langsam Struktur an, wir haben uns beim letzten Orga-Treffen schon etwas eingearbeitet. In Zukunft werden noch weitere Details hinzugefügt.
GEODOME
Szilárd möchte ein Geodome-Projekt starten: Er möchte ein Programm erstellen, mit dem automatisch Plan, Anleitung und Materialliste genertiert wird. Wer sich für Konstruktion eines Geodomes interessiert meldet sich einfach bei Szilárd, er freut sich über Mitstreiter: szillerke@gmail.com (das ist ein Geodome: http://de.wikipedia.org/wiki/Geod%C3%A4tische_Kuppel ).
LIZENZEN & OPEN SOURCE
Wer sich mit dem Thema OpenSource-Lizenzen auskennt oder jemanden vermitteln kann, kann sich auch gerne melden: opensourceecology@lists.riseup.net
Bis dahin,
Open Source Power !

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